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Neue Versicherungs-Typklassen - für 7 Millionen wird es teurer

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat wieder Daten ausgewertet und neue Typklassen errechnet. Für über 11 Millionen Autobesitzer gibt es Änderungen – gute und schlechte.

Der Nissan Juke 1.0 verbessert um 2 Klassen in der Typklassen-Einstufung. Foto: Nissan

Der Nissan Juke 1.0 verbessert um 2 Klassen in der Typklassen-Einstufung. Foto: Nissan

Für mehr als 7 Millionen Autofahrer könnte im nächsten Jahr eine Erhöhung der Kfz-Versicherung ins Haus stehen. Grund dafür ist die neue unverbindliche Typklassenstatistik, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlicht hat. 4,3 Millionen Autofahrer profitieren von einer günstigeren Einstufung, für 30,3 Millionen ändert sich nichts.

Große Sprünge innerhalb der Typklassen-Hierarchie sind jedoch die Ausnahme. Der Nissan Juke 1.0 (Typ F16, seit 2019) und der VW E-Golf VII (Typ AU, seit 2016) jeweils um 2 Klassen, der Hyundai Kona 1.6 T (Typ OS, seit 2017) verschlechtert sich um den gleichen Wert.

Insgesamt gibt es in der Kfz-Haftpflicht 16 Typklassen (10 bis 25). Grundlage für die Statistik sind die von den Fahrern eines bestimmten Pkw-Modells bei Unfällen an Dritten verursachten Kosten. Neben der Typklasse spielen allerdings auch viele weitere Faktoren bei der Berechnung der individuellen Prämienhöhe eine Rolle. So bedeutet eine schlechtere Typklasseneinteilung nicht zwingend, dass die Kfz-Versicherung für ein bestimmtes Fahrzeug im kommenden Jahr teurer wird.